„Das ist nicht fair“ ist wohl der meistgesagte Satz in Familien mit mehreren Kindern. Und bei der Hausarbeit haben die Kinder damit oft recht – selbst wenn die Aufgaben objektiv gleich verteilt sind.
Der Grund: Forschung zum Gerechtigkeitsempfinden von Kindern (Fehr, Bernhard & Rockenbach, 2008, veröffentlicht in Nature) zeigt, dass sich ein ausgeprägtes Gefühl für „gleiches Teilen“ erst mit etwa 7-8 Jahren vollständig entwickelt. Davor handeln Kinder meist aus Eigeninteresse – doch sobald dieses Gerechtigkeitsgefühl einsetzt, beginnt eine feste Zuteilung („du machst immer den Abwasch, ich bringe immer den Müll raus“) ungerecht zu wirken, selbst wenn die Aufteilung objektiv ausgewogen ist. Nicht die Aufteilung war unfair – sondern die Gleichheit hat aufgehört, sich fair anzufühlen.
Erziehungsexpert:innen kommen zu einem ähnlichen Schluss: Wie Today’s Parent feststellt, bedeutet fair nicht immer gleich – und der Versuch, alles zwischen Geschwistern perfekt identisch zu gestalten, kann das Vergleichen und Streiten sogar verstärken statt verringern.
Rotation löst das direkter als Verhandeln. Statt jede Woche neu zu diskutieren, wer welche Aufgabe „verdient“, übernimmt mit der Zeit jeder mal alles -niemand bleibt dauerhaft an der unbeliebten Aufgabe hängen. Das Rotationsprinzip von Supernanny baut genau darauf auf – früh mit geteilter Verantwortung anzufangen zählt dabei mehr als die „perfekte“ Aufteilung.
Der Generator unten übernimmt die Rotation für dich – trag deine Kinder und Aufgaben ein, und er verteilt sie automatisch fair über die Woche.
Quellen:
Fehr, E., Bernhard, H., & Rockenbach, B. (2008). Egalitarianism in young children. Nature, 454, 1079–1083.
Today’s Parent — „Why Fairness Policing Backfires“
Supernanny – „Shared Chore Technique“ · Rossmann, M. (2002), University of Minnesota.
Mit KI-Unterstützung geschrieben, von unserem Team geprüft.
